Neue Präsidentin der EFTA-Überwachungsbehörde

Die norwegische Botschafterin Bente Angell-Hansen wurde zur neuen Präsidentin der EFTA-Überwachungsbehörde ernannt. „Wir freuen uns darauf, unseren guten und konstruktiven Dialog mit der EFTA-Überwachungsbehörde unter ihrer Führung fortzusetzen“ sagt die EU und EWR Ministerin Marit Berger Røsland.

Bente Angell-Hansen ist zurzeit die norwegische Botschafterin in Österreich und wird nach Sven Erik Svedman das Präsidium der EFTA-Überwachungsbehörde übernehmen. Der Kern der Arbeit des Überwachungsorgans ist dafür zu sorgen, dass die EFTA-Mitgliedstaaten die EWR Regeln einhalten.

Die EFTA-Überwachungsbehörde wird von einem dreiköpfigen Kollegium geleitet, eines von jedem EWR/EFTA-Mitgliedstaat. Ab dem 1. Januar 2018 wird Angell-Hansen zusammen mit Högni S. Kristjansson aus Island und Frank J. Büchel aus Lichtenstein die Leitung übernehmen. Das Kollegium fasst seine Beschlüsse durch einfache Mehrheit. Die Europäische Kommission auf ihrer Seite ist verantwortlich für die Einhaltung des EWR Abkommens in der EU. Das EWR Abkommen besagt, dass die zwei Überwachungsorgane in diesem Bereich eine enge Zusammenarbeit haben sollen.

Bente Angell-Hansen arbeitet seit 38 Jahren im Aussendienst und hat u.a. als Botschafterin bei der norwegischen Delegation in Genf und für die norwegische Botschaft in Budapest gearbeitet. Zudem hat sie auch in eine Periode für das Amt der Ministerpräsidentin gearbeitet. Von 2011 bis 2014 war sie die oberste administrative Chefin des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten. Die offizielle Ernennung von Bente Angell-Hansen als Kollegialmitglied und Präsidentin der EFTA-Überwachungsbehörde war am 25. Oktober. Das Amt wird sie am 1. Januar 2018 antreten.