Samische Künstler in Kassel

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Máret Ánne Sara, Pile o’ Sápmi (2017). Vorhang: ca. 300 × 400 cm. Foto: Kgl. Norwegische Botschaft

Rekord-Teilnahme von samischen Künstlern bei der Documenta 14 in Kassel.

Norwegen wird mit vier samischen Künstlern bei der Documenta 14 vertreten sein: Joar Nango, Máret Ánne Sara , Keviselie/Hans Ragnar Mathisen und Iver Jåks (1932-2007). Zusammen mit der schwedisch-samischen Künstlerin Britta Markatt-Labba stellen sie ihre Arbeiten in Kassel vor.

Die Documenta 14 wird am 10. Juni in Kassel eröffnet und dauert bis zum 17. September 2017. Der erste Teil wurde bereits in Athen gezeigt, wo die Documenta seit dem 8. April und noch bis zum 16. Juli läuft. Auch hier nahmen Künstler aus Sápmi teil: Joar Nango, Máret Ánne Sara, Britta Marakatt-Labba, Keviselie/Hans Ragnar Mathisen sowie Synnøve Persen.

Der griechisch-norwegische Künstler Andreas Angelidakis nimmt auch an der Documenta in Kassel teil.

Die Documenta ist eine der wichtigsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst weltweit. Alle fünf Jahre findet sie in Kassel statt.

Office for Contemporary Art Norway (OCA) hatte im Herbst 2016 das Documenta-Team mit dem künstlerischen Leiter Adam Szymczyk im Norden Norwegens zu Besuch, woraus die große Teilnahme samischer Künstler bei der Documenta entstanden ist.

OCA hat im Rahmen ihres Projekts “Thinking at the End of the Word: Perspectives from the North” Kurzfilme zu einigen der ausgewählten Künstlern aus Sápmi gemacht: https://oca.no/programme/audiovisual/